TC Wathlingen e.V. 1976

Wir VEREINen Generationen

 

17.08.2010

Herren 60 I bleiben in der Verbandsliga 

Damen 40 I des TCW vom Pech verfolgt   

Beim finalen Akt der Punktspiel-Saison 2010 lagen Freud und Leid bei den am höchsten spielenden Mannschaften des TC Wathlingen dicht beieinander. Während die Herren 60 I den Klassenerhalt in der Verbandsliga sicher haben, müssen die Damen 40 I wohl den Gang in die Bezirksliga antreten. 

Den Herren 60 I waren am letzten Spieltag die Hände gebunden, weil sie mit ihren Spielen schon durch waren und im Kampf um den Klassenerhalt auf ein Remis zwischen den direkten Konkurrenten TC Grün-Gelb Burgdorf und SG Adenstedt hoffen mussten. Und genau das trat ein. Beide Teams nahmen sich gegenseitig die Punkte ab und spielten dem TCW damit in die Karten. 

Von diesem Glück können die Damen 40 I in der Verbandsklasse nur träumen. Gegen den TC Winsen musste unbedingt ein Sieg her, um den vorletzten Platz noch zu verlassen. Doch die Wathlinger blieben vom Pech verfolgt. Neben der Nummer zwei Antje Jürgens fiel kurzfristig auch noch Spitzenspielerin Helga Ziegner verletzungsbedingt aus. Trotz dieser Schwächung kämpfte das Team und wehrte sich nach Kräften. Am Ende leider vergeblich, Winsen gewann mit 4:2. Aus TCW-Sicht wäre aber durchaus mehr drin gewesen. Almut Bläsig (1:6, 6:3, 1:6 gegen Elke Wollatz) und Marion Kowalewski (3:6, 7:5, 2:6 gegen Petra Büker) verloren erst im dritten Satz, Astrid Wietfeldt hatte beim 0:6, 5:7 gegen Gabriela Maday im zweiten Durchgang die Möglichkeit, der Partie noch eine Wende zu geben. Den einzigen Punkt im Einzel verbuchte so Monika Twelkemeyer durch ein souveränes 6:3, 6:3 gegen Elke Junker. 

Auch im Doppel war es eng. Während Almut Bläsig/Astrid Wietfeldt in drei Sätzen gegen Elke Wollatz/Margrit Tietge die Oberhand behielten (6:4, 4:6, 6:0), mussten Marion Kowalewski/Monika Twelkemeyer nach hart umkämpften drei Durchgängen ihren Gegnerinnen Petra Büker/Gabriela Maday (4:6, 6:1, 4:6) zum Sieg gratulieren. Schade. Aber immerhin bleibt noch die leise Hoffnung, dass die TCW-Truppe doch noch in der Liga bleibt. Verdient wäre es nach dieser Pechsträhne allemal.

 11.08.2010

Herren 40 und Herren 50 krönen erfolgreiche Saison 

Herren 60 I und Damen 40 I wahren Chance auf Klassenerhalt   

Die Mannschaften des TC Wathlingen haben in der Punktspiel-Saison einen gewaltigen Endspurt hingelegt. Dies gilt vor allem für die Herren 40 und Herren 50. Beide Teams krönten ihre insgesamt erfolgreiche Spielzeit mit Siegen zum Abschluss – jeweils gleichbedeutend mit Rang zwei. 

Die Herren 40 feierten in der Kreisklasse mit dem 4:2 beim Post-SV Celle den dritten Sieg im vierten Spiel und mussten nur dem TV Lachendorf den Vortritt lassen. „Das war die bislang erfolgreichste Saison der Herren-40-Mannschaft“, freute sich Mannschaftsführer Rolf Jantz. Jens Ehrenberg wurde seinem Ruf als gefühlter Nummer eins gerecht und schlug Norbert Frohms glatt mit 6:2, 6:0. Auch Fred Kowalewski gewann sein Einzel gegen Rainer Müller in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4. Als echte Kämpfernatur erwies sich an Position eins Werner Könecke. Nach mit 4:6 verlorenem ersten Satz und Rückstand im zweiten fand er zurück ins Match und entschied schließlich den Tiebreak für sich. Sein Gegner Klaus Jakobi musste kurz darauf wegen Verletzung aufgeben. Rolf Jantz wehrte sich gegen Sven Degler nach Kräften, unterlag aber mit 4:6, 1:6. Die 3:1-Führung nach den Einzeln brachte der TCW aber dann nach Hause. Zwar verloren Fred Kowalewski/Rolf Jantz gegen Manfred Müller/Sven Degler mit 1:6, 6:4, 2:6, dafür behielten aber Werner Könecke/Jens Ehrenberg souverän mit 6:3, 6:3 die Oberhand gegen Wilhelm Bührke/Rainer Müller. 

Ebenso positiv verlief die Sommersaison 2010 für die Herren 50. Das 5:1 beim TV Lachendorf bedeutete den vierten Sieg im fünften Spiel und Rang zwei in der Endabrechnung. In den Einzeln triumphierten Manfred Bläsig (6:4, 4:6, 6:4 gegen Hans-Jürgen Schrötter), Albert Koch (6:2, 6:3 gegen Dieter Heers) sowie Günther Twelkemeyer (6:3, 6:3 gegen Werner Manske). Lediglich Hans-Günther Raddatz (6:2, 3:6, 4:6 gegen Herbert Mosen) erlaubte den Gastgebern einen Punkt. In den Doppeln war dann aber wieder Schluss mit Gastgeschenken. Sowohl Manfred Bläsig/Albert Koch (6:0, 6:2 gegen Hans-Jürgen Schrötter/Herbert Mosen) als auch Reinhard Bruns/Hans-Günther Raddatz (6:0, 6:0 gegen Dieter Heers/Werner Manske) machten kurzen Prozess. 

Jeweils mit einem Remis wahrten die Herren 60 I in der Verbandsliga sowie die Damen 40 I in der Verbandsklasse ihre Chance auf den Klassenerhalt. Die TCW-Herren schafften im „Abstiegsendspiel“ gegen den TC Grün-Gelb Burgdorf ein 3:3. Vier der sechs Spiele wurden dabei erst im Match-Tiebreak entschieden – Abstiegskampf pur halt. Die Wathlinger Punkte holten Uwe Bretz (6:3, 6:2 gegen Manfred Lorenz), Manfred Krajewski (2:6, 6:3, 10:6 gegen Jasper Wittrock) sowie im Doppel Walter Ruthe/Udo Dolla (4:6, 6:2, 10:8 gegen Manfred Lorenz/Gero Meißner). Das berühmte Quäntchen Glück fehlte im Einzel Klaus-Dieter Köhler (5:7, 6:0, 8:10 gegen Werner Babiel) und im Doppel Uwe Bretz/Manfred Krajewski (6:1, 3:6, 2:10). Die Wathlinger müssen nun darauf hoffen, dass es im letzten Spiel zwischen Burgdorf und SG Adenstedt keinen Sieger gibt oder Adenstedt knapp gewinnt. 

Ebenfalls auf Schützenhilfe angewiesen sind die Damen 40 I. Selbst bei einem Sieg im letzten Spiel gegen den TC Winsen am kommenden Sonnabend, 14. August, um 14 Uhr muss der TCW darauf hoffen, dass der SV Gehrden (beide 3:7 Punkte) möglichst nicht auch gewinnt. Im direkten Duell reichte es nur zu einem 3:3. Helga Ziegner löste an Position eins beim 6:4, 6:1 gegen Petra Eller souverän. Die durch einen Infekt geschwächte Antje Jürgens verlor an Position zwei unglücklich mit 5:7, 6:3, 5:7 gegen Hanna Nasseri. Im ersten Durchgang holte die Wathlingerin einen 0:5-Rückstand auf, um dann diesen Satz doch noch abzugeben. „Das ist echt blöd gelaufen, dementsprechend enttäuscht war ich auch, am Ende mit leeren Händen dazustehen“, erklärte sie nach der Partie. Immerhin hatte Marion Kowalewski an Position drei ihr persönliches Erfolgserlebnis. Gegen Kristine Brunotte, der sie im Vorjahr noch unterlag, drehte sie den Spieß diesmal um und gewann mit 7:6, 6:2. Nach der Niederlage von Astrid Wietfeldt (4:6, 2:6 gegen Birgit Wiemann) ging es mit einem 2:2 in die Doppel. Dort sah es zunächst alles andere als rosig aus. Sowohl Helga Ziegner/Almut Bläsig als auch Marion Kowalewski/Monika Twelkemeyer gaben den ersten Satz ab. Umgekehrte Verhältnisse dann im zweiten Durchgang – beide Male triumphierte der TCW. Während Marion Kowalewski/Monika Twelkemeyer (2:6, 6:1, 5:7 gegen Kristine Brunotte/Birgit Wiemann) hauchdünn unterlagen, hatten Helga Ziegner/Almut Bläsig (4:6, 6:1, 6:4 gegen Petra Eller/Hanna Nasseri) das bessere Ende für sich. „Ich hoffe, es reicht für uns doch noch zum Klassenerhalt. Wunder gibt’s ja bekanntlich immer wieder“, blickt Antje Jürgens auf das schwere Spiel gegen den TC Winsen hinaus. 

Ebenfalls schiedlich-friedlich die Punkte teilten die Damen 40 II in der Kreisklasse mit dem TC Blau-Weiß Soltau III. Die Zähler für den TCW verbuchten hier Sylvia Gose-Marofka (7:5, 3:6, 6:3 gegen Annabel Lohmeyer), absolut souverän „Newcomerin“ Katrin Ehrenberg (6:1, 6:1 gegen Nicole Winkelmann) sowie das Doppel Birgit Könecke/Katrin Ehrenberg (6:4, 6:1 gegen Annabel Lohmeyer/Nicole Winkelmann). 

Die Damen-Mannschaft des TCW bewies in der Kreisliga gegen den verlustpunktfreien Aufsteiger TuS Eversen/Sülze Kampfgeist, konnte aber die 2:4-Niederlage nicht verhindern. Den einzigen Punkt im Einzel steuerte Trisha Jürgens bei, die gegen Ann-Kristin Telge mit 5:7, 6:2, 6:3 siegte. Auch für Linda Jürgens war an Position eins gegen Patricia Milchert ein Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen, sie musste ihrer Gegnerin aber Ende zum Sieg gratulieren (3:6, 7:6, 0:6). Tami Funke (4:6, 4:6 gegen Tabea Kromolowski) und Ann-Kristin Schramke (1:6, 2:6 gegen Vanessa Grimm) verloren jeweils in zwei Sätzen und auch zusammen im Doppel (1:6, 4:6 gegen Tabea Kromolowski/Vanessa Grimm). Die Jürgens-Schwestern drehten noch mal auf und bezwangen Ann-Kristin Telge/Carmen Bornheber mit 6:4, 6:4. 

Einen gelungenen Saisonabschluss vermeldeten auch die Junioren C in der Kreisliga. Sie schickten den VfL Westercelle II mit einer glatten 0:3-Niederlage auf die Heimreise. Lucas Pavel (7:5, 6:3 gegen Janek Olschewski), Niklas Reinsch (6:3, 6:2 gegen Justus Hanff) und das Doppel Hendrik Schnitzler/Niklas Reinsch (6:0, 6:4 gegen Janek Olschewski/Justus Hanff) gaben dabei nicht mal einen Satz ab. 

Zu den Gewinnern des Spieltags dürfen sich auch die Herren 30 I des TCW zählen – obwohl ihre Saison eigentlich schon beendet ist. Dank des 4:2-Erfolgs des ASV Adelheidsdorf gegen den TSV Dauelsen ist der Klassenerhalt durch fremde Hilfe nun endgültig perfekt. Ein herzliches Dankeschön nach Adelheidsdorf – jetzt drückt der TCW euch die Daumen für den Aufstieg.

 03.08.2010

„Krankenhaus-Kombo“ ohne Chance 

Herren 30 II des TC Wathlingen unterliegen SC Vorwerk 

Eigentlich war es ein Spitzenspiel. Die zweite Herren-30-Mannschaft des TC Wathlingen traf als Zweiter auf den Tabellenführer SC Vorwerk und hatte sogar noch eine Minimalchance auf den Aufstieg. Voraussetzung dafür war allerdings ein relativ deutlicher Sieg. Doch daran war von vorneherein nicht zu denken, da die Wathlinger „Krankenhaus-Kombo“ (drei Operationen während der Sommersaison) ersatzgeschwächt in diese Partie ging. Die Nummer eins, Steffen Jürgens, fiel komplett aus, die Nummer zwei, Andreas Ziegner, ist nach seiner OP bei weitem noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. 

Dementsprechend stand er an Position zwei gegen Leiv Nuggis beim 2:6, 2:6 auf verlorenem Posten. Seine erste Niederlage in dieser Saison. An Position eins war gegen Vorwerks Topmann Frank Riefenstahl, der bei den Celle Open sogar die Hauptrunde erreichte und dort gegen den ehemaligen Weltklasse-Spieler Karol Kucera verlor, ohnehin kein Kraut gewachsen. Jens Tangermann wehrte sich bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison nach Kräften und schaffte immerhin das Ehrenspiel. 

Auch Andreas Stolz zog in seinem Match gegen Clemens Meyer den Kürzeren (5:7, 3:6). Den einzigen Wathlinger Punkt an diesem Tag steuerte Andre Surkemper bei, der Volker „Letsche“ Wieneke mit 6:4, 6:3 bezwang. Auch in den Doppeln war nichts zu holen. Jens Tangermann und Herren-40-Import Jürgen Menzel, der kurzfristig für den angeschlagenen Andreas Ziegner einsprang, waren gegen Frank Riefenstahl/Walter Dorow ebenso chancenlos (0:6, 2:6) wie Andre Surkemper/Andreas Stolz gegen Claus Münstermann/Ingo Geers (3:6, 3:6). Damit war die 1:5-Niederlage besiegelt. Und auch der Aufstieg des SC Vorwerk, zudem der TCW herzlich gratuliert. Wenn schon eine Mannschaft außer den Wathlingern aufsteigt, dann auch bitte eine, mit der man eine Freundschaft pflegt. Beim traditionellen Doppel-Turnier in Vorwerk wird dann entsprechend gemeinsam gefeiert. 

„Auch in Bestbesetzung und Topform wäre es äußerst schwierig geworden, gegen Vorwerk zu punkten. Das ist schon eine ziemlich starke Truppe. Unter den gegebenen Umständen können wir mit der Saison zufrieden sein, egal, ob nun am Ende der zweite oder dritte Platz dabei herausspringt. Das macht den Kohl auch nicht mehr fett. Ein großes Dankeschön noch einmal an Jürgen, dass er kurzfristig für mich eingesprungen ist“, bilanzierte Mannschaftsführer Andreas Ziegner und lobte gleichzeitig den anerkannt besten Linkshänder im Verein. 

27.07.2010

Glatter Erfolg für Herren 50 des TCW

Wathlinger Tenniscracks schlagen VfL Altenhagen 6:0  

Dritter Sieg im vierten Spiel: Die Herren 50 des TC Wathlingen bleiben weiter in der Erfolgsspur und sind nach dem ungefährdeten 6:0 gegen den VfL Altenhagen weiter Zweiter in der 1. Kreisklasse. Gegen Altenhagen gaben die Wathlinger nicht einen Satz ab.

Albert Koch behielt seine weiße Weste in dieser Saison und schlug an Position eins Berndt Großmann 6:2, 6:2. Dem standen Uli Tangermann (6:3, 6:2 gegen Dietmar Michels), Günther Twelkemeyer (6:3, 6:2 gegen Wilfried Hentschel) und Hans-Günther Raddatz (7:6, 6:3 gegen Walter Urbschat) in nichts nach.

Auch die Doppel waren eine klare Angelegenheit für den TCW. Albert Koch/Hans-Günther Raddatz (6:1, 6:3 gegen Berndt Großmann/Dietmar Michels) sowie Uli Tangermann/Reinhard Bruns (6:1, 6:4 gegen Wilfried Hentschel/Peter Krohne) machten kurzen Prozess. Im letzten Spiel beim Tabellenletzten TV Lachendorf am 8. August sollte ein weiterer Sieg durchaus im Bereich des Möglichen sein. Für Platz eins wird es nicht mehr reichen, aber ein Aufstieg als bester Zweiter wäre so schlecht auch nicht …

14.07.2010

Herren 30 I zittern um Klassenerhalt 

TC Wathlingen unterliegt bei Absteiger TSV Lohberg   

Die Herren 30 I des TC Wathlingen müssen nach einer unerwarteten Niederlage beim bereits abgestiegenen TSV Lohberg um den Klassenerhalt in der Bezirksklasse bangen. Das Team unterlag bei den bis dato punktlosen Verdenern deutlich mit 1:5. Mit nunmehr 4:6 Zählern könnte somit der Vorletzte TSV Dauelsen (3:5 Punkte) noch am TCW vorbeiziehen, wenn er gegen den ASV Adelheidsdorf ein Remis holt. „Wir haben es nun nicht mehr selbst in der Hand und hoffen natürlich auf die Schützenhilfe aus Adelheidsdorf. Ein Beinbruch wäre der Abstieg zwar nicht, muss aber auch nicht sein. Zumal uns auch in der Kreisliga weite Auswärtsfahrten drohen“, erklärte Kapitän Daniel Hergt, der gesundheitlich angeschlagen den beruflich verhinderten Oliver Schreiber an Position eins vertreten musste und gegen Oliver Gutjahr 6:7, 5:7 verlor. 

Den einzigen Wathlinger Punkt an diesem Tag verbuchte Stefan Barsch, der Joachim Müller souverän 6:3, 6:3 bezwang. Niederlagen setzte es hingegen für Björn Meißner (6:3, 0:6, 1:6 gegen Mario Baldi) und Stefan Günther (3:6, 0:6 gegen Andreas Pehling). Auch im Doppel zogen die TCW-Kombinationen Björn Meißner/Stefan Barsch (5:7, 3:6 gegen Oliver Gutjahr/Joachim Müller) sowie Daniel Hergt/Stefan Günther (3:6, 5:7 gegen Andreas Pehling/Heiner Schiller) den Kürzeren. 

Für die beiden Herren-30-Mannschaften des TCW, die sich in der kommenden Saison auf Grund des neuen Leistungsklassensystems neu formieren müssen, steht nun die Vorbereitung auf den eigentlichen Saisonhöhepunkt bevor. Am 24. Juli tritt das Team zum schon obligatorischen Männer-Zehnkampf in der Langlinger Axa-Colonia-Arena an. Hier sind dann zum Glück wieder sportliche Höchstleistungen vorprogrammiert ... 

28.06.2010

Gelungenes Solo für Herren 30 

TC Wathlingen bleibt auf eigener Anlage ungeschlagen   

Das achte Punktspiel-Wochenende war ein echtes Solo für die Herren-30-Teams des TC Wathlingen. Als einzige TCW-Mannschaften waren sie im Einsatz – und das durchaus erfolgreich. Jedenfalls vermochte keiner der beiden Gegner einen Sieg aus Wathlingen zu entführen.

Die Herren 30 I erkämpften in der Bezirksklasse ein Remis gegen den TSV Dauelsen. Die Gäste, vor dieser Saison freiwillig aus der Verbandsklasse zwei Klassen tiefer abgestiegen, traten zum zweiten Mal in dieser Saison nach dem 6:0 gegen den TSV Lohberg in Bestbesetzung an – und das machte sich bemerkbar. Oliver Schreiber (3:6, 1:6 gegen Marco Croos) und der immer noch angeschlagene Daniel Hergt (1:6, 2:6 gegen Frank Tiede) waren dementsprechend chancenlos. Aber glücklicherweise bewahrte die Wathlinger einmal mehr die mannschaftliche Geschlossenheit vor einer Niederlage. Stefan Barsch lieferte sich mit Rachid Chaibou bei gefühlten 50 Grad im Schatten ein dramatisches und hochklassiges Match, das mit 6:3, 6:7, 6:4 an den TCW ging. In punkto Gesamtspielzeit reichten die beiden aber dann doch nicht ganz an den Rekord von John Isner und Nicolas Mahut in Wimbledon heran ... Für den Ausgleich nach den Einzeln sorgte Stefan Günther, der gegen Bernhard Jacobs mit 6:4, 6:3 gewann. 

Ziel vor den Doppeln war erneut, ein Remis zu erzielen. Der Plan ging auf, da Oliver Schreiber/Stefan Barsch im zweiten Doppel zu großer Form aufliefen und Marco Croos/Bernhard Jacobs mit 7:6, 6:2 schlugen. Fast hätte es sogar noch zu einem Sieg gereicht. Denn das „Kanonenfutter“ im ersten Doppel, Daniel Hergt/Björn Meißner, bekam den Dauelsern Frank Tiede/Rachid Chaibou überhaupt nicht. Obwohl es lange Zeit nach einem glatten Erfolg der Gäste aussah. Mit 0:6, 0:3 lag das Wathlinger Duo bereits zurück, als die „Mondball-Taktik“ endlich Früchte trug. Die TCW-Kombo drehte den Spieß im zweiten Satz noch um und behielt mit 7:5 die Oberhand. Der dritte Durchgang war hart umkämpft, die Gäste hatten hier aber dann mit 6:4 das bessere Ende für sich. „Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Aber das wäre ehrlich gesagt auch zu viel des Guten gewesen, die Punkteteilung geht absolut in Ordnung. Diese Saison macht richtig Spaß. Enge Matches mit knappen Entscheidungen und nette Gegner. Das passt schon“, resümierte Capitano Daniel Hergt treffend. 

Noch besser lief es im Parallel-Spiel für die Herren 30 II, die ersatzgeschwächt im vierten Spiel ihren dritten Sieg feierten. Gegen den TC von Cramm Soltau hatte der TCW mit 4:2 die Nase vorn. Nach den Einzeln führte der Gastgeber mit 3:1. Steffen Jürgens an Position eins kämpfte trotz Fußverletzung und Oberschenkelzerrung Martin Schilke mit 6:4, 6:2 nieder. Glücklicherweise verfehlten hier die Schmerzmittel, die er sehr zahlreich in flüssiger Form einnahm, ihre Wirkung nicht. Andre Surkemper (6:3, 6:1 gegen Nils-Daniel Kirstein) und Andreas Stolz (4:6, 6:2, 6:0 gegen Dirk Mirre) ließen ebenfalls nichts anbrennen. Den entscheidenden vierten Punkt holte das Doppel Andreas Ziegner/Andreas Stolz, die gegen Kai Rusack/Dirk Mirre souverän mit 6:4, 6:1 gewannen. Das ist umso bemerkenswerter, als dass auch Andreas Ziegner verletzt in die Partie gegangen war. Aber was tut man nicht alles für den Klub ... „Der TCW war mal wieder voll okay. Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Wenn wir diesen Weg weitergehen, werden wir weitere Erfolge sehen“, reimte sich ein zufriedener Mannschaftsführer Andreas Ziegner zusammen.

22.06.2010

Erster Sieg für Damen 40 II des TCW

Auch Herren 50, Herren 40 und Herren 60 II feiern Erfolge

Es ist vollbracht: Die Damen 40 II des TC Wathlingen haben in der Kreisklasse ihren ersten Sieg in dieser Saison eingefahren. Die Wathlingerinnen gewannen daheim gegen die Celler TV II mit 4:2 und reichten damit die rote Laterne weiter an den Kontrahenten. Bereits nach den Einzeln führte der Gastgeber mit 3:1 durch Erfolge von Birgit Könecke (6:0, 6:3 gegen Sabine Gode), Sylvia Gose-Marofka (6:1, 6:4 gegen Eva Bradbury) und Birgit Bott (2:6, 6:3, 6:3 gegen Anke Knipping). Den ersten doppelten Punktgewinn sicherte schließlich das Doppel Sylvia Gose-Marofka/Katrin Ehrenberg (6:0, 6:1 gegen Eva Bradbury/Heidi Marwede). Entsprechend wurde diese Premiere im Anschluss gefeiert. „Jede Spielerin hat heute ihre Leistung gebracht. Diesen Sieg haben wir uns verdient“, resümierte Katrin Ehrenberg treffend.

Auch bei den Herren 40 gab es in der Kreisklasse den Vergleich TCW versus Celler TV II – allerdings in Celle. Die Männer taten es den Damen gleich und behielten ebenfalls mit 4:2 die Oberhand – gleichbedeutend mit einem Sprung auf Platz zwei in Tabelle. Nach den Einzeln sah es zunächst nach einer Punkteteilung es. An den Positionen eins und zwei mussten die Wathlinger Joachim Bott und Werner Könecke ihren Gegnern zum Sieg gratulieren – wobei letzterer nur knapp in drei Sätzen verlor. Dafür punkteten einmal mehr Jens Ehrenberg (6:3, 6:0 gegen Jens Kurpjuhn) und der mit Abstand beste Linkshänder des TCW, Jürgen Menzel (6:2, 6:4 gegen Christoph Gaida-Martin). „Eigentlich wollten wir in den Doppeln nur das Remis absichern und haben unsere beiden Einzelsieger ins zweite Doppel verfrachtet. Für das erste Doppel war eigentlich nur die Opferrolle vorgesehen“, erklärte Mannschaftsführer Rolf Jantz die taktischen Überlegungen. Doch Torsten Bartels/Fred Kowalewski ignorierten einfach ihre vorgeschriebene Aufgabe und gewannen souverän mit 6:3, 6:4 gegen Viktor Adekunle/Jens Kurpjuhn. Wenigstens Jens Ehrenberg/Jürgen Menzel hielten sich an den Plan und triumphierten gegen Thomas Fischer/Paul Lebbon mit exakt demselben Resultat. „Beide Doppel verliefen absolut ähnlich. Kurioserweise haben unsere beiden Doppel die Matchbälle fast parallel verwandelt – da lagen nur zehn Sekunden dazwischen. Unsere Gegner meinten, dass sie den Ausgang dieser Partie so nicht erwartet haben. Wir auch nicht“, berichtet Rolf Jantz.

Ebenfalls auf den zweiten Platz kletterten die Herren 50 in der Kreisklasse. Im Nachbarschaftsduell gewann der TCW gegen den ASV Adelheidsdorf mit 5:1. Mannschaftsführer Clemens Meisel hat sehr lebendige Erinnerungen an dieses Spiel: „Unsere Nummer eins Manfred Bläsig hatte beim Einspielen zunächst erhebliche Mängel bei der Vorhand. Bevor es endlich losgehen konnte, mussten die Spieler wegen einsetzenden Regens zweimal den Platz verlassen. Nach erneutem Warmspielen zeigte sich schnell, dass Manni an diesem Tage der bessere Spieler war. Seine Vorhand passte jetzt und die Hammeraufschläge, bis zu drei Assen in einem Spiel, kamen auch. Gegner Wilfried Perk (‘das Messer’) konnte seine stark unterschnittene Rückhand sowie sein Winkelspiel, nicht ausreichend erfolgreich einsetzen, sodass Manni letzlich 6:1, 6:4 gewann.

Albert Koch musste gegen Uwe Meyer ran, der laut Albert anfangs stark spielte, er ihn dann jedoch immer besser in den Griff bekam. Albert spielte gewohnt sicher und ließ Uwe Meyer beim 6:2, 6:0 keine Chance. Ulrich Tangermann musste gegen Norbert Dallmann antreten. Uli kämpfte und gewann den ersten Satz mit 7:5.  Der zweite Satz ging mit 6:2 an Norbert Dallmann. Uli haderte immer mehr mit seinem Spiel. Er versuchte alles: ruhig spielen und den Ball im Spiel halten, risikovoll den Ball ‘knallen’, hohe Bälle spielen, die zu oft zu lang waren und im Aus landeten. Auch das Spiel am Netz wollte nicht funktionieren. Trotz des Einzeltrainings mit Oliver Schreiber in der Woche zuvor war für Uli an diesem Tage nichts zu holen. Auch der dritte Satz ging mit 2:6 verloren.

Günther Twelkemeyer hatte wenig Mühe mit Klaus Busch. Klaus, ‘der Riese’  konnte aus etwa drei Metern Höhe aufschlagen. Das war jedoch an diesem Tage für einen Sieg nicht genug. Günther brachte uns durch ein klares 6:3, 6:1  mit 3:1 in Führung. Es hat sich offensichtlich ausgezahlt, dass Günther endlich mal zum Training erschienen ist.” Soweit die Schilderungen des Mannschaftsführers. 

Im Doppel war es das Ziel, dass die Einzel-Niederlage von Uli Tangermann die einzige an diesem Tag bleiben sollte (die Gründe dafür liegen auf der Hand …). Und so geschah es auch. Manfred Bläsig/Albert Koch (6:2, 7:5 gegen Uwe Meyer/Norbert Dallmann) sowie Hans-Günther Raddatz/Reinhard Bruns (6:2, 6:1 gegen Wilfried Perk/Klaus Busch) brachten den 5:1-Sieg unter Dach und Fach. Auch beim Apres-Tennis zeigten sich beide Teams in Bestform …

Einen Achtungserfolg landeten auch die Herren 60 II in der Bezirksliga beim TC Rot-Weiß Celle. Sie trotzten dem Aufstiegsaspiranten beim 3:3 ein Remis ab – und hätten beinahe sogar beide Punkte mitgenommen, wenn Bernd Schäfer im Einzel gegen Heinz Ahrberg beim 7:5, 2:6, 6:10 den Match-Tiebreak für sich entschieden hätte. So lagen die Wathlinger vor den Doppeln mit 1:3 im Rückstand, lediglich Hans-Jürgen Kruse (6:3, 6:1 gegen Mathias Petri) steuerte hier einen Punkt bei. Dafür lief es dann aber im Doppel wie geschmiert. Sowohl Manfred Fricke/Bernd Schäfer (7:5, 6:3 gegen Olaf Schmidt/Waldemar Michalczyk) als auch Wolfgang Scholz/Horst Schreiber (6:4, 6:3 gegen Norbert Witt/Heinz Ahrberg) liefen zur Höchstform auf und ließen den Favoriten straucheln.

Weniger gut lief es für die Herren 60 I in der Verbandsliga. Beim MTV von 1848 Hildesheim unterlag das am höchsten spielende TCW-Team mit 1:5. Den einzigen Zähler verbuchte an Position zwei Uwe Bretz (7:6, 6:4 gegen Hans Retzlaf). Pech hatte im Spitzen-Einzel Walter Ruthe, der gegen Heinz-Hermann Schneemann nur denkbar knapp mit 6:4, 5:7, 8:10 unterlag. Dennoch hat es der TCW noch in der Hand, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

Eine Niederlage setzte es auch für die Damen 40 I in der Verbandsklasse. Beim TC Walsrode unterlag das Team mit 2:4. Der Gastgeber fuhr an den Positionen eins und zwei schweres Geschütz auf. Helga Ziegner und Antje Jürgens wehrten sich nach Kräften, verloren aber jeweils in zwei Sätzen. Marion Kowalewski lieferte sich ein an Dramatik kaum zu überbietendes Marathon-Match mit Uta Braasch, in dem die Walsroderin hauchdünn mit 7:6, 5:7, 7:5 das glücklichere Ende für sich hatte. Dafür punktete aber Monika Twelkemeyer durch ein 6:3, 4:6, 6:1 gegen Iris Andree – und das trotz Wadenverletzung. Im Doppel wurden die Punkte geteilt. Helga Ziegner/Almut Bläsig unterlagen gegen Britta Jahn/Kerstin Tischer mit 3:6, 2:6. Im zweiten Doppel dominierte aber der TCW. Antje Jürgens/Astrid Wietfeldt  schlugen Renate Hellwinkel/Angelika von Deylen glatt mit 6:2, 6:2. Den Matchball verwandelte Astrid Wietfeldt profi-like mit einem Ass – so wie es sich gehört … „Unser glatter Sieg war schon eine kleine Sensation, weil Astrid und ich sonst eigentlich nicht im Doppel zusammen spielen. Schade, dass wir insgesamt verloren haben, ein Punkt wäre drin gewesen. Jetzt müssen wir unbedingt in den letzten beiden Spielen siegen, sonst wird es eng“, bilanzierte Antje Jürgens.

Mit leeren Händen standen erstmals in dieser Saison beide Herren-30-Mannschaften da. Die Herren 30 I verlor im Duell der Bezirksliga-Absteiger beim TC Wietze mit 2:4. Letztlich leistungsgerecht, den alle sechs Matches waren mehr oder weniger deutliche Angelegenheiten. Im Einzel holte Oliver Schreiber (6:4, 6:3 gegen Alexander Krüger) an Position eins den einzigen Punkt für den TCW. Björn Meißner (1:6, 4:6 gegen Frank Bellmann), Andre Surkemper (0:6, 4:6 gegen Manfred Tolk) und Stefan Günther (0:6, 2:6 gegen Marco Friedrich) standen auf verlorenem Posten. Im Doppel gewannen dann Andre Surkemper/Stefan Günther gegen Marco Friedrich/Ralf Kleinfeld ebenso deutlich, wie Daniel Hergt/Björn Meißner gegen Alexander Krüger/Manfred Tolk unterlagen. „Schade, aber heute war hier nicht mehr drin für uns. Unserem Ziel, die Bezirksklasse zu halten, sind wir insofern näher gekommen, als dass wir jetzt nicht mehr in die Bezirksliga aufsteigen werden. Jetzt müssen wir nach unten schauen, den in dieser ausgeglichenen Liga ist alles möglich“, so Mannschaftsführer Daniel Hergt, der sich im Doppel trotz seiner Rippenverletzung mangels Alternativen zur Verfügung gestellt hatte. Ein echter Capitano halt.

Ähnlich verlief es auch bei den Herren 30 II, die in der Kreisliga beim TC Hambühren II mit 2:4 den Kürzeren zogen. Auch hier stand es nach den Einzeln 1:3. Andreas Ziegner verbuchte hier durch ein 6:4, 6:3 gegen Martin Höfer den Wathlinger Punkt, während sich der durch eine Fußverletzung gehandicapte Steffen Jürgens (3:6, 2:6 gegen Frank Knothe), Andre Surkemper (3:6, 1:6 gegen Arno von Plotho) und Andreas Stolz (3:6, 6:7 gegen Torsten Wagner) geschlagen geben mussten. Dennoch war ein Remis im Bereich des Möglichen. Steffen Jürgens/Andreas Stolz hatten beim 6:3, 2:6, 4:6 gegen Martin Höfer/Arno von Plotho durchaus eine Siegchance. Dies hätte das 3:3 bedeutet, da Andreas Ziegner/Stephan Hübeler Frank Knothe/Klaus Löhle mit 6:4, 7:5 bezwangen. „Wir haben mannschaftlich geschlossen agiert, auch wenn an unseren Punkten sehr wenige Spieler beteiligt waren“, ließ Mannschaftsführer Andreas Ziegner die Partie Revue passieren.

15.06.2010

Ein deutliches Signal und das „Wunder von Bispingen“

Herren 60 I und Herren 30 II des TCW feiern Erfolge 

Ein deutliches Signal, eine restlos begeisterte Gast-Mannschaft und das „Wunder von Bispingen“: Auch das sechste Punktspiel-Wochenende bot aus Sicht des TC Wathlingen wieder jede Menge Gesprächsstoff – und nette Anekdoten.

Die am höchsten spielende Mannschaft des TCW hat ein klares Zeichen an die Konkurrenz gesendet und im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Sieg gelandet. Die Herren 60 I schlugen in der Verbandsliga daheim die SG Adenstedt mit 5:1 und entfernten sich damit von den Abstiegsrängen. Drei Punkte standen nach den Einzeln zu Buche. Walter Ruthe (6:4, 6:0 gegen Henning Aselmann) und Udo Dolla (7:6, 6:1 gegen Henner Steindamm) gewannen glatt in zwei Sätzen, Manfred Krajewski bewies gegen Wolfgang Klennert Nervenstärke und siegte mit 6:3, 4:6, 10:8 im Match-Tiebreak des dritten Durchgangs. Die Doppel dominierten die Wathlinger nach Belieben. Sowohl Walter Ruthe/Uwe Bretz (6:1, 6:0 gegen Henning Aselmann/Henner Steindamm) als auch Manfred Krajewski/Udo Dolla (6:2, 6:2 gegen Horst Vollbrecht/Wolfgang Klennert) machten kurzen Prozess. Durch diesen Erfolg hat der TCW nun gute Karten, in den verbleibenden zwei Spielen die Verbandsliga zu halten.

Auch die zweite Herren-60-Mannschaft blieb ungeschlagen. Bei der Celler TV holte der TCW ein 3:3 und liegt damit weiter im Tabellenmittelfeld der Bezirksliga. Die Wathlinger Zähler verbuchten Manfred Fricke (6:2, 6:2 gegen Reinhard Ruppert) und Bernd Schäfer (6:0, 6:0 gegen Peter Meck) mit deutlichen Einzel-Erfolgen sowie ebenso klar das Doppel Manfred Fricke/Horst Schreiber (6:1, 6:1 gegen Wolf Wallat/Helmut Exner).  Das Remis war am Ende absolut leistungsgerecht.

Ein neuer Kino-Klassiker wird die tatsächlich von Amateurfilmern aufgezeichnete Partie der Herren 30 II in der Kreisliga beim TC Heideperle Bispingen wohl nicht (Sönke Wortmann macht leider gerade Urlaub), aber dennoch erlebten die Zuschauer das „Wunder von Bispingen“. Stephan Hübeler lag in seinem Einzel gegen den aufschlagstarken Daniel Franke bereits mit 5:7, 1:5 und 0:40 bei Aufschlag des Bispingers zurück, um dann doch noch das Match zu drehen und schließlich mit 5:7, 7:5, 6:2 zu gewinnen. „Da hat Hübi wirklich Unglaubliches geleistet. Riesen-Kompliment. Aber wir als Mitspieler haben auch immer an ihn geglaubt. Das hat ihm wohl das nötige Selbstvertrauen gegeben“, blickt Mannschaftskapitän Andreas Ziegner auf den Coup seines Mitspielers zurück. Auch sonst gab es für die Heideperlen nicht viel zu holen. Steffen Jürgens (6:3, 6:4 gegen Rüdiger Buchholz), Andreas Ziegner (6:0, 6:2 gegen Olaf Meyer) und Andreas Stolz (6:0, 6:2 gegen Stephan Dylla) hatten wenig Mühe, ihre Einzel für sich zu entscheiden. Dasselbe gilt für Andreas Ziegner/Andreas Stolz (7:5, 6:1 gegen Daniel Franke/Dirk Ehlers) im Doppel. Weitaus mehr ackern mussten Steffen Jürgens/Stephan Hübeler (6:4, 3:6, 6:3 gegen Olaf Meyer/Stephan Dylla), aber glücklicherweise profitierte Jürgens hier von der Erfahrung Hübelers, auch in engen Matches die Oberhand zu behalten. So stand am Ende ein 6:0-Erfolg auf der Rechnung – der zweite Sieg im zweiten Spiel.

Wahrlich fürstlich bedient wurde der TV Lachendorf von den Herren 40 des TCW in der Kreisklasse. Zunächst servierten die Wathlinger ihren Gästen gleich fünf Punkte auf dem Tablett und damit einen deutlichen Sieg, anschließend gab es Kulinarisches auf die Gabel, für das man im Restaurant wohl ein halbes Monatsgehalt opfern müsste. Dementsprechend baff waren die Lachendorfer. „Das ist nun mal unser Credo. Wenn wir etwas servieren, dann auch richtig. Die Gäste sollen sich ja schließlich wohlfühlen“, erklärte Mannschaftsführer Rolf Jantz. Nicht ganz mitspielen wollte da Jens Ehrenberg, der durch seinen Einzelsieg (6:1, 7:6 gegen Michael Spohr) die Stimmung ein wenig trübte.

Nicht viel zu holen gab es auch für die Herren 50 in der Kreisklasse beim SV Garßen. Den Ehrenpunkt für den TCW beim 1:5 fuhr im Spitzeneinzel Albert Koch (6:4, 4:6, 6:4 gegen Bernd Süßkoch) ein. Einen weiteren Sieg verpassten im Doppel knapp die beiden selbst ernannten Ex-Freunde Uli Tangermann/Günther Twelkemeyer, die sich nach hartem Kampf Bernd Süßkoch/Wolfgang Manig mit 6:7, 7:6, 4:6 geschlagen geben mussten.

Nichts zu ernten gab es für die TCW-Frauen. Die Damen verloren in der Kreisliga mit 2:4 gegen den TC Wietze. Ausschlaggebend waren die beiden Niederlagen in den Doppeln, nachdem es nach den Einzeln noch 2:2 gestanden hatte. Trisha Jürgens (6:0, 7:5 gegen Jasmin Bohnet) und Tami Funke (6:4, 6:3 gegen Jenny Greager) waren für den TCW erfolgreich.

Die Damen 40 II zogen bei der SG Eldingen in der Kreisklasse ebenfalls den Kürzeren. Beim 1:5 erreichte das Doppel Birgit Könecke/Andrea Paul durch ein deutliches 6:1, 6:1 gegen Heike Westermann/Kerstin Bartsch Zählbares. Ansonsten hatte nur noch Birgit Könecke im Spitzen-Einzel eine reelle Siegchance, unterlag aber in drei Sätzen.

Die Junioren C des TCW verlorenn in der Kreisliga beim Nachbarn ASV Adelheidsdorf knapp mit 1:2. Lukas Pavel gewann sein Einzel glatt (6:2, 6:1 gegen Nikolas Hufenbeck), das Doppel ging ebenso klar verloren. An Position eins musste Jan-Leon Bulwin nach tollem Kampf Pascal Leihbacher beim 2:6, 6:4, 3:6 zum Sieg gratulieren.

08.06.2010

Über sechs Stunden Kampf mit Happy End: Herren 30 I des TCW landen Überraschungserfolg

Wathlinger Herren 60 II bezwingen TuS Eschede mit 4:2

Tolles Tennis, Kampf bis zur völligen Erschöpfung, begeisterte Zuschauer und ein überraschendes Ende in freundschaftlicher Atmosphäre: Das Bezirksklassen-Derby der Herren 30 I des TC Wathlingen gegen den ASV Adelheidsdorf hatte es wahrlich in sich. Nach insgesamt über sechs Stunden Spielzeit behielten die Wathlinger hauchdünn mit 4:2 die Oberhand – die glücklichere Mannschaft hatte gewonnen, nicht die bessere. Ein Remis wäre hier sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen. „Da sind sich zwei Teams auf Augenhöhe begegnet. Wir hatten uns maximal einen Punkt ausgerechnet und sind natürlich überglücklich, dass wir einen starken ASV tatsächlich bezwungen haben. Aber unsere Aufstellung passte ideal. Unsere beiden Oldies waren die Matchwinner“, spielte der verletzte Kapitän Daniel Hergt auf seinen klugen Schachzug an, mit Steffen Jürgens (48) und Andreas Ziegner (47) zwei Routiniers aus der zweiten Mannschaft an den Positionen drei und vier aufzubieten.

Steffen Jürgens

Beide zusammen holten drei der vier Wathlinger Punkte. Steffen Jürgens (6:4, 6:4 gegen Mirco Horn) und Andreas Ziegner (6:1, 6:1 gegen Timo Weißenstein) brachten jeweils ihr druckvolles Spiel durch und dominierten gemeinsam das zweite Doppel gegen Nikolas Förster/Dirk Schwarz mit 6:3, 6:3. Björn Meißner an Position zwei konnte gegen Nikolas Förster nur den zweiten Durchgang offen gestalten und verlor glatt mit 0:6, 4:6. Einen harten Fight bis zur körperlichen Erschöpfung lieferten sich bei hochsommerlichen Temperaturen Oliver Schreiber und Marcus Seemann im Spitzeneinzel. Letzterer hatte hier knapp, aber absolut verdient die Nase vorn und gewann mit 4:6, 6:1, 6:4. Der Adelheidsdorfer blieb trotz eines 2:4-Rückstandes im dritten Satz cool, machte fast keinen Fehler mehr und packte im richtigen Moment tolle Winner-Schläge aus. Chapeau!

Andreas Ziegner

Mit einem 2:2 ging es in die Doppel. Der TCW wollte das Remis absichern und nutzte die Möglichkeit, mit Steffen Jürgens/Andreas Ziegner die beste Kombination ins zweite Doppel zu schicken. Dort erledigten sie ihre Aufgabe mit der gewohnten Souveränität. Im Einser-Doppel gingen Oliver Schreiber/Björn Meißner mit dem Ziel in die Partie gegen Marcus Seemann/Mirco Horn, dem ASV-Duo so gut es geht Paroli zu bieten, ohne sich ernsthafte Siegchancen auszurechnen. Doch von Anfang an entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes Match mit langen Ballwechseln, dass die Wathlinger tatsächlich mit 7:5, 4:6, 6:4 für sich entschieden. Sie profitierten im dritten Satz allerdings auch von einem Netzroller in einer sehr entscheidenden Situation. Gegen 21.15 Uhr verwandelte der mit zunehmender Spieldauer immer stärker werdende Björn Meißner schließlich den dritten Matchball – der 4:2-Sieg war unter Dach und Fach. „Nicht schlecht gespielt für Kanonenfutter“, schmunzelte er in Anlehnung an den Tenor der Taktik-Besprechung vor den Doppeln.

Den zweiten TCW-Erfolg an diesem Wochenende feierten die Herren 60 II in der Bezirksliga beim 4:2 gegen den TuS Eschede II. Den Grundstein legten die Wathlinger hier in den Einzeln, als sie eine 3:1-Führung herausholten. Leichter gesagt als getan, denn sowohl Manfred Fricke (6:2, 0:6, 10:8 gegen Alfred Kellner) als auch Wolfgang Scholz (6:4, 4:6, 10:6 gegen Günter Ottenhausen) mussten jeweils hart kämpfen und über den Match-Tiebreak gehen. Dort bewiesen beide Nervenstärke. Bernd Schäfer (6:4, 6:1 gegen Paul Bönigk) hatte bei seinem Sieg weitaus weniger Mühe. Den entscheidenden vierten Punkt holten Horst Schreiber/Hans-Jürgen Kruse durch ein glattes 6:1, 6:0 gegen Fritz Kiemann/Jürgen Bartel. Fast hätte es sogar noch zu einem fünften Zähler gereicht, aber Manfred Fricke/Bernd Schäfer mussten nach einem hochdramatischen Match (6:4, 1:6, 13:15) Günter Kamp/Dietrich Fahr zum Sieg gratulieren.

Nicht ganz so optimal lief es diesmal für die Wathlinger Frauen-Teams. Die Damen 40 I zogen in der Verbandsklasse nach dem 0:6 beim TC Sommerbostel auch gegen den MTV Engelbostel-Schulenburg mit 1:5 den Kürzeren. Den Ehrenpunkt für den TCW holte Helga Ziegner an Position eins durch ein 4:6, 6:0, 6:2 gegen Regina Reimers-Schlichte. Das berühmte Quäntchen Glück fehlte Monika Twelkemeyer, die sich mit Mercedes Rettberg ein spannendes Duell lieferte, sich aber letztlich mit 6:3, 6:7, 0:6 geschlagen geben musste. Alle anderen Partien gingen deutlich an die Gäste.

Ihre erste Saison-Niederlage musste die junge Damen-Mannschaft hinnehmen. Beim TV Lachendorf verlor der TCW in der Kreisliga mit 2:4. Die deutlichen Einzel-Erfolge von Linda Jürgens (6:1, 6:2 gegen Janina Schneider) und Trisha Jürgens (6:3, 6:0 gegen Linda Schmidt) reichten am Ende nicht aus, ansonsten triumphierten die Lachendorfer jeweils in zwei Sätzen. 

01.06.2010

TCW-Damen in der Erfolgsspur

Wathlinger Herren-30-Teams bleiben zum Auftakt ungeschlagen

Wahrlich vorzeigenswert: Die junge Damen-Mannschaft des TC Wathlingen sorgt in ihrer Debütsaison im Erwachsenenbereich weiter für Furore. Die TCW-Mädels gewannen auch ihr zweites Spiel in der Kreisliga beim TC Wrestedt mit 4:2 und liegen gemeinsam mit dem TuS Eversen-Sülze an der Tabellenspitze. Bereits nach den Einzeln lagen die Wathlingerinnen mit 3:1 vorne. Die Punkte für den TCW holten – jeweils glatt in zwei Sätzen – Linda Jürgens (6:2, 6:3 gegen Angela Speidel), Trisha Jürgens (6:0, 6:3 gegen Jennifer Schulz) und Tami Funke (7:6, 6:0 gegen Katja Arndt). Die Jürgens-Sisters brachten schließlich im Doppel den Sieg in Schnelldurchgang (6:0, 6:3 gegen Miriam Schulz/Katja Arndt) unter Dach und Fach. Pech hatten hingegen Tami Funke/Ann-Kristin Schramke, die sich nach hartem Kampf Jennifer Schulz/Dörte Speidel mit 2:6, 7:5, 6:7 geschlagen geben mussten. Am Gesamterfolg des TCW änderte dies freilich nichts.

Die beiden Herren-30-Teams des TCW führte der Weg bei ihren jeweils ersten Einsätzen in den Landkreis Verden. Und beide blieben ungeschlagen. Die zweite Mannschaft entführte beim SV Viktoria Rethem in der Kreisliga beide Punkte und gewann mit 4:2. Zu schaffen machten beiden Teams die Regenschauer, die zu insgesamt drei Unterbrechungen führten. Dementsprechend aufgeweicht waren die Plätze. Nach den Einzeln stand es 2:2. Steffen Jürgens nutzte an Position eins im Duell mit Ralf Winkelmann seine Chancen nicht (unter anderem 5:2-Führung im ersten Satz) nicht und unterlag mit 5:7, 2:6. Dasselbe gilt für Stephan Hübeler. Er vergab beim Stand von 5:4 im zweiten Durchgang drei Satzbälle und verlor gegen Maik Alpert mit 2:6, 6:7. Mehr Schlachtenglück hatten hingegen Andreas Ziegner (6:4, 6:1 gegen Werner Weber), der immer im richtigen Moment mit Aufschlag und Vorhand punktete, und Andreas Stolz (6:3, 6:4 gegen Henning Lübbehüsen), dem seine mehrmonatige Zwangspause wegen einer Knieverletzung nicht anzumerken war.

Die Doppel gingen beide an den TCW. Steffen Jürgens/Andreas Stolz (6:2, 6:3 gegen Ralf Winkelmann/Joachim Roose) sowie Andreas Ziegner/Stephan Hübeler (6:3, 7:6 gegen Werner Weber/Michael Mazatis) spielten den Sieg heraus. „Taktisch haben wir in den Doppeln gut aufgestellt, unser Plan ging auf. Das erste Doppel haben wir sicher gewonnen, im zweiten war nur der zweite Satz eng, aber da haben wir die Ruhe bewahrt. Hübi hat hier eine sehr starke Leistung gezeigt. Unsere geschlossene Mannschaftsleistung war der Schlüssel zum Erfolg“, lobte Mannschaftsführer Andreas Ziegner.

Sein Pendant in der ersten Mannschaft, Daniel Hergt, erwies sich beim Spiel bei der TG Thedinghausen als wahrer Capitano. In seinem Match an Position zwei gegen Lars Krooß verletzte er sich Mitte des ersten Satzes bei einem Sturz und brach sich – wie sich erst später herausstellte – eine Rippe. Elegantes Abrollen geht sicher anders, aber wenn Masse erst einmal unkontrolliert in Bewegung gerät ... Doch trotz dieses Handicaps biss er auf die Zähne. Er konnte fortan zwar nur noch mit 20 statt sonst 35 Stundenkilometern aufschlagen (was einige Teamkollegen zunächst gar nicht bemerkten), sein Kontrahent zog daraus allerdings selten Nutzen. Dennoch ging diese Partie mit 6:3, 7:6 an den Gastgeber. Ebenfalls eine Niederlage setzte es für Björn Meißner (2:6, 2:6 gegen Ralf Schröder), wobei das deutliche Ergebnis so gar nicht zu der relativen langen Spielzeit passte. Die Kohlen aus dem Feuer holten an Position vier Stefan Barsch (3:6, 6:3, 6:1 gegen Marco Dörgeloh) und an Position eins Oliver Schreiber (6:2, 6:0 gegen Hagen Röpke) im kuriosen Duell Grippekranker gegen Beinverletzter. Im Doppel sicherten die Wathlinger auf Grund der Verletzung ihres Capitanos wenigstens den einen Punkt ab. Oliver Schreiber/Stefan Barsch machten beim 6:3, 6:1 mit Ralf Schröder/Stefan Schröder kurzen Prozess. Selbst Daniel Hergt/Björn Meißner waren trotz der Vorgeschichte gegen Lars Krooß/Marco Dörgeloh beim 5:7, 4:6 nicht ohne Chance. „Wir müssen mit dem Remis letztlich zufrieden sein. Es wäre aber wohl mehr drin gewesen, aber die Punkteteilung geht in Ordnung, zumal unsere Gegner schwer in Ordnung waren“, bilanzierte Daniel Hergt mit schmerzverzehrtem Gesicht. Als Held sehe er sich nicht unbedingt, schließlich habe er ja keinen Punkt geholt. Seine Truppe dürfe über seinen längerfristigen Ausfall nicht jammern, schließlich müsse die Nationalelf bei der WM ja auch ohne Michael Ballack auskommen, so der Capitano weiter.

Nicht ganz so viele Punkte wie Damen und Herren 30 holten die anderen Teams des TCW. Die Herren 60 I zogen in der Verbandsliga beim TC Rot-Gelb Bad Harzburg beim 0:6 scheinbar deutlich den Kürzeren. Allerdings wurde die Mannschaft erneut unter Wert geschlagen. Die Matches von Walter Ruthe (5:7, 6:7 gegen Hannes Slupek) und Uwe Bretz im Einzel (6:4, 3:6, 6:10 im Matchtiebreak gegen Siegfried Panek) sowie das Doppel Walter Ruthe/Udo Dolla (5:7, 7:5, 3:10 gegen Hannes Slupek/Erhard Bergerhoff) hatten reelle Siegchancen. Ebenfalls auf verlorenem Posten stand die zweite Herren-60-Mannschaft in ihrer Partie in der Bezirksliga gegen den SV Holdenstedt. Beim 1:5 holte Wolfgang Scholz den Ehrenpunkt in einem echten Marathon-Match (7:5, 2:6, 11:9 gegen Alois Martin). Knapp ging es auch bei Manfred Fricke zu, der aber Horst Rausch beim 5:7, 6:3, 3:10 zum Sieg gratulieren musste. Alle anderen Matches gingen glatt verloren.

So erging es auch den Damen 40 I bei ihrem Spiel beim TC Sommerbostel in der Verbandsklasse. In den Einzeln hingen die Trauben ziemlich hoch für die Wathlingerinnen. Einigermaßen in Reichweite kam nur Antje Jürgens (6:4, 6:7, 1:6 gegen Brigitte Große). Zu allem Überfluss (im wahrsten Sinne des Wortes) musste das Spiel auf Grund anhaltender Regenfälle vor den Doppeln beim Stand von 0:4 aus TCW-Sicht abgebrochen werden. Beim Nachholtermin geht es für Wathlingen somit nur noch um Ergebniskosmetik. „Im letzten Jahr haben wir gegen Sommerbostel noch 5:1 gewonnen. Aber leider hat sich die Mannschaft enorm verstärkt, sodass für uns nicht viel zu holen war“, erklärte Antje Jürgens.

Auch die zweite Damen-40-Mannschaft musste beim 2:4 beim TC Rot-Weiß Bodenteich II in der Kreisklasse eine Niederlage einstecken. Für die beiden TCW-Punkte sorgten Birgit Könecke (6:4, 6:4 gegen Dorothea Lier) und Katrin Ehrenberg (6:3, 6:0 gegen Annemarie Griemsmann-Jany) in ihrem erst zweiten Punktspiel. Respekt.

Unterlegen waren auch die Junioren C in der Kreisliga. Das Team mit Paul Thunich, Niklas Reinsch (Einzel) sowie Jan-Leon Bulwin und Lukas Pavel unterlag dem TuS Oldau-Ovelgönne mit 0:3.

19.05.2010

Herren 40 starten mit Sieg im Nachbarschaftsduell 

TC Wathlingen bezwingt ASV Adelheidsdorf nach hartem Kampf     

Die Herren 40 des TC Wathlingen haben einen erfolgreichen Start in die Punktspiel-Saison hingelegt. Im Nachbarschaftsduell gewann der TCW in der Kreisklasse mit 4:2 gegen den ASV Adelheidsdorf. „Eigentlich sah alles lange Zeit nach einem Remis aus. Darauf hatten wir uns eigentlich auch schon eingestellt. Schön, dass wir dann doch noch beide Doppel nach Hause gebracht haben“, spielt Mannschaftsführer Rolf Jantz auf die Last-Minute-Entscheidung zu Wathlinger Gunsten an. Denn beim Stand von 2:3 waren Joachim Bott/Ralf Sundermann gegen Andreas Leihbacher/Michael Pohlmann klar auf der Verliererstraße, drehten dann aber noch das Match und siegten schließlich mit 2:6, 7:6, 6:3. Fast hätte die Partie im dritten Satz eine erneute Wendung erfahren, denn die Adelheidsdorfer starteten beim Stand von 0:5 noch einmal eine Aufholjagd, doch die Wathlinger hatten letztlich das glücklichere Ende für sich. „Wir haben im zweiten Satz unsere Taktik umgestellt und die ganze Höhe des Platzes ausgenutzt“, frohlockte Ralf Sundermann. Das zweite Doppel entschieden Werner Könecke/Jens Ehrenberg gegen Torsten Vaupel/Sven Goedicke deutlich für sich (6:2, 6:1). 

In den Einzeln wurden zuvor die Punkte friedlich geteilt. An Position eins verlor Joachim Bott glatt mit 2:6, 2:6 gegen Andreas Leihbacher. „Ich hätte gern ein bisschen mehr Gegenwehr geleistet, aber bei mir lief nicht viel zusammen“, analysierte Joachim Bott selbstkritisch. Rolf Jantz lieferte sich an Position vier einen harten Kampf mit Torsten Jahnke, unterlag aber in drei Sätzen mit 2:6, 6:4, 1:6. Werner Könecke an Position zwei (6:0, 6:4 gegen Torsten Vaupel) und Jens Ehrenberg (6:0, 6:0 gegen Sven Goedicke) ließen hingegen nichts anbrennen. Jens Ehrenberg ging sogar nach einem unfreiwilligen Becker-Hecht sichtlich gezeichnet vom Feld. „Uff Rasen wäre det nich passiert“, erklärte Wathlingens Berliner und verwies auf seine Vergangenheit als Fußballer. 

Keine Chance hatten hingegen die Junioren C des TCW in der Kreisliga. Nach dem Auftaktsieg gegen den TC Rot-Weiß Celle erwies sich der verlustpunktfreie Spitzenreiter Celler TV II beim 0:3 als zu stark für das Team mit Lukas Pavel, Paul Thunich, Hendrik Schnitzler und Niklas Reinsch. Aber dieser übermächtige Gegner ist auch noch nicht der Maßstab. 

11.05.2010

Damen und Junioren halten TCW-Fahne hoch 

Auch Herren 50 starten mit Sieg in die Saison   

Starke Frauen, erfolgreiche Junioren und souveräne „Oldies“: Am zweiten Punktspiel-Wochenende hielten gleich drei Mannschaften unterschiedlichen Geschlechts und Alters die Fahne des TC Wathlingen hoch. Die ehemaligen A-Juniorinnen gewannen bei ihrem Debüt in der Damen-Kreisliga beim MTV Eintracht Celle II mit 4:2. Das ist umso bemerkenswerter, als dass das Team mit einem 0:2-Rückstand in die Partie ging, da der TCW nur drei Spielerinnen aufbieten konnte. Doch die hielten sich schadlos. Linda Jürgens bezwang an Position eins Jane Lober mit 6:3, 6:0. Ebenfalls kurzen Prozess mit ihren Gegnerinnen machten Trisha Jürgens (6:3, 6:4) gegen Nadine Kaminski und Tami Funke (6:0, 6:1 gegen Gudrun Blötz). Im Doppel verteilten die Geschwister Jürgens gegen Joanna Thielemann/Monika Hübner sogar die Brille. „Das Wetter war gut, die Gastgeber-Mannschaft war nett, wir haben gewonnen – alles in bester Ordnung“, resümierte Mannschaftsführerin Linda Jürgens zufrieden. 

Den Damen in nichts nach standen die Junioren C des TCW in der Kreisliga. Sie behielten in ihrem ersten Spiel beim TC Rot-Weiß Celle mit 2:1 die Oberhand. Hendrik Schnitzler (6:2, 6:2 gegen Jordis Fierus) und Niklas Reinsch (6:1, 6:3 gegen Christopher Mechler) ließen in ihren Einzeln nichts anbrennen. Da fiel dann auch die knappe Niederlage von Lukas Pavel und Paul Thunich im Doppel gegen Jordis Fierus/Matthies Maussner nicht weiter ins Gewicht. 

Den dritten TCW-Triumph verbuchten die Herren 50 (Kreisklasse) beim TC Winsen II. Den Grundstein zum 4:2-Erfolg legten die Wathlinger in den Einzeln. Manfred Bläsig an Position eins musste nach furiosem Start und gewonnenem ersten Satz am Ende zwar seinem Gegner Norbert Peters gratulieren, dafür gingen aber alle anderen drei Einzel an den TCW. Albert Koch (6:2, 6:2 gegen Axel Lindhorst) und Uli Tangermann (6:0, 6:2 gegen Werner Lühring) entschieden ihre Matches souverän für sich. Hans-Günther Raddatz (3:6, 6:1, 7:5 gegen Hans-Hermann Mente) warf im dritten Satz seine konditionelle Überlegenheit (oder war es doch die Routine?) in die Waagschale und sorgte für das 3:1. Den Sieg unter Dach und Fach brachte das Einser-Doppel Manfred Bläsig/Albert Koch mit einem 6:1, 6:3 gegen Axel Lindhorst/Werner Lühring. Uli Tangermann/Günther Twelkemeyer legten gegen Norbert Peters/Hans-Hermann Mente zwar los wie die Feuerwehr, verbrannten sich aber dann doch die Finger. War auch (fast) egal – schließlich wurden die beiden Punkte mit nach Wathlingen genommen. 

Nicht ganz so rosig lief es für die am höchsten spielende Mannschaft des TCW. Die Herren 60 I unterlagen in der Verbandsliga mit 2:4 gegen den SSV Kirchhorst. Die Partie stand von Anfang an unter keinem guten Stern, da mit Hermann Pollehn, Uwe Bretz und Manfred Krajewski gleich drei Sieggaranten aus der vergangenen Saison ausfielen. Glücklicherweise sprangen mit Manfred Fricke, Horst Schreiber und Hans-Jürgen Kruse drei Spieler aus der zweiten Mannschaft ein, die sich teuer verkauften. Walter Ruthe unterlag im Spitzen-Einzel knapp in zwei Sätzen gegen Werner Rhein. Manfred Fricke und Horst Schreiber waren gegen Uwe Grünheit beziehungsweise Gerd Jäger mehr oder weniger chancenlos. Hans-Jürgen Kruse profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe Wolfgang Fritsches und holte dadurch den einzigen Einzelpunkt. In den Doppeln wurden dann die Punkte geteilt. Walter Ruthe/Siegfried Pohl bezwangen Werner Rhein/Uwe Grünheit in zwei Sätzen, Manfred Fricke/Horst Schreiber verloren gegen Wolfgang Koch/Horst Algermissen. 

Die Damen 40 II mussten in der Kreisklasse dem TV Meißendorf beim 0:6 den Vortritt lassen. „Leider konnten wir keinen Punkt holen, aber unser Motto heißt ja ‚Spaß haben und Freude am Tennis’. Und diesem Motto sind wir treu geblieben“, erklärte Mannschaftsführerin Sylvia Gose-Marofka. Bemerkenswert schlug sich Katrin Ehrenberg, die bei ihrem Punktspiel-Debüt Birgit Kroll alles abverlangte und für das knappste Resultat aus Wathlinger Sicht sorgte. Für den TCW kamen zudem noch Birgit Könecke, Birgit Bott, Heike Stolz, Karin Simons und Sieglinde Felchner zum Einsatz.

04.05.2010

Damen 40 I starten mit Sieg in die Saison

Unglückliche Niederlage für Herren 60 I 

So darf’s gerne weitergehen: Die Damen 40 I des TC Wathlingen sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Das Team gewann in der Verbandsklasse beim VfL Uetze mit 4:2. „Das war ein schöner Auftakt für uns. Optimales Wetter, netter Gegner und auch noch gewonnen. Was will man mehr?“, erklärte Antje Jürgens, die an Position zwei Schwerstarbeit verrichten musste. Nach rund drei Stunden Spielzeit behielt sie im Tiebreak des dritten Satzes die Oberhand und siegte letztlich mit 4:6, 6:4, 7:6 (7:1). Vor allem der dritte Satz verlief wechselhaft. Antje Jürgens führte mit 5:2, lag dann aber mit 5:6 hinten, um der Partie dann doch noch eine erneute Wende zu geben.

Ähnlich hart musste auch Monika Twelkemeyer kämpfen. Auch sie hatte gegen Susanne Lenz letztlich mit 6:2, 4:6, 6:3 das bessere Ende für sich. Kurzen Prozess machte an Position eins Helga Ziegner mit ihrer Kontrahentin Jutta Eßer. Sie verteilte beim 6:0, 6:0 gleich im ersten Match die Brille. Nach der Niederlage von Marion Kowalewski gegen Ortrud Ebel ging der TCW mit einer 3:1-Führung in die Doppel. Hier wurde es noch einmal spannend. Helga Ziegner/Almut Bläsig unterlagen Jutta Eßer/Ortrud Ebel mit 4:6, 5:7. Den Sieg unter Dach und Fach brachten dann aber Antje Jürgens/Marion Kowalewski mit einem 6:3, 6:4 gegen Marina Aehlig/Bettina Bury.

Nicht ganz so viel Schlachtenglück hatten die Herren 60 I in der Verbandsliga. Das Team, das ohne Uwe Bretz und Hermann Pollehn antreten musste, verlor beim Hohenhamelner TC mit 1:5. Das deutliche Resultat täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg – ein Remis wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Aber Walter Ruthe an Position eins sowie Manfred Krajewski an zwei hatten Pech und zogen jeweils im Tiebreak des dritten Satzes den Kürzeren. Wolfgang Scholz und Udo Dolla verloren jeweils in zwei Sätzen. So stand es nach den Einzeln statt eines möglichen 2:2 0:4.

In den Doppeln sorgten Walter Ruthe/Udo Dolla durch ein glattes 6:2, 6:0 gegen Hubert Schrader/Manfred Wolf für den hoch verdienten Ehrenpunkt. Das Duo Manfred Krajewski/Wolfgang Scholz war gegen die starken Bernd Thiele/Gustav Kreye hingegen chancenlos. Dem Aufsteiger bleibt der Trost, dass er gezeigt hat, dass er in dieser Klasse mithalten kann.