TC Wathlingen e.V. 1976

Wir VEREINen Generationen

21.09.2010

Helga Ziegner/Stefan Barsch dominieren im Mixed

TCW-Clubmeisterschaften: Kathrin und Jens Ehrenberg gewinnen die Trostrunde

Der Schlussakt der Erwachsenen-Clubmeisterschaften des TC Wathlingen vereinte Frauen und Männer in einem Wettbewerb. Insgesamt zwölf Paare lieferten sich beim Mixed packende Duelle und sehenswerte Matches. Ein Duo ragte dabei besonders heraus. Helga Ziegner/Stefan Barsch dominierten die Konkurrenz und sicherten sich ohne Satzverlust verdient den Clubmeistertitel. Im Finale bezwangen sie Astrid Wietfeldt/Andreas Ziegner, die genauso souverän bis ins Endspiel vorgedrungen waren, mit 6:1, 6:4. Im zweiten Durchgang hätte die Partie hier noch kippen können. Zuvor im Halbfinale hatten sich Helga Ziegner/Stefan Barsch gegen Marion Kowalewski/Wolfgang Scholz durchgesetzt, Astrid Wietfeldt/Andreas Ziegner behielten gegen Almut Bläsig/Horst Schreiber die Oberhand.

Wesentlich knapper ging es in der Trostrunde zu. Nach hartem Kampf triumphierten hier Kathrin Ehrenberg/Jens Ehrenberg gegen Birgit Könecke/Joachim Bott in einem Spiel mit vielen langen Ballwechseln im Match-Tiebreak des dritten Satzes. Bereits im Semifinale mussten sich Kathrin Ehrenberg/Jens Ehrenberg und Birgit Könecke/Joachim Bott mächtig strecken, um gegen Birgit Bott/Jürgen Menzel beziehungsweise Anke Hübeler/Carsten Hilse zu gewinnen.

„Wir haben beim Mixed viele schöne Ballwechsel gesehen, die Atmosphäre untereinander war wirklich klasse. Das hat man auch bei der Players Night gesehen. Insgesamt können wir mit dem Verlauf der Clubmeisterschaften an allen drei Wochenenden hoch zufrieden sein. Die Mischung zwischen gutem Sport und Geselligkeit stimmte. So soll es sein“, bilanzierte TCW-Sportwart Andreas Ziegner. Der Vorsitzende Wolfgang Scholz richtete bei der Siegerehrung seine Worte auch an die Helfer. „Die sportliche Organisation hat wie immer dank Sportwart, Jugendwart und Turnierleitung wie immer bestens funktioniert. Ein großes Dankeschön an unseren Festausschuss, der für einen reibungslosen Ablauf der Clubmeisterschaften gesorgt hat. Und natürlich auch an die Helfer und Personen, die Kuchen gespendet haben. Ohne diese Unterstützung wäre dieser Saisonhöhepunkt nicht zu realisieren“, erklärte Wolfgang Scholz.

 

Bild 1 CM 2010-Mixed-Halbfinale 1: Die Halbfinalisten im Mixed (von links): Almut Bläsig, Horst Schreiber, Astrid Wietfeldt und Andreas Ziegner.

Bild 2 CM 2010-Mixed-Halbfinale 2: Die Halbfinalisten im Mixed (von links): Stefan Barsch, Helga Ziegner, Marion Kowalewski und Wolfgang Scholz.

Bild 3 CM 2010-Mixed-Trostrunde-Finale: Birgit Könecke (links), Joachim Bott lieferten sich mit Kathrin und Jens Ehrenberg ein packendes Finale.

15.09.2010

Marion Kowalewski triumphiert im Damen-Einzel

TCW-Clubmeisterschaften: Oliver Schreiber/Daniel Hergt im Doppel erfolgreich 

Eine souveräne Siegerin im Damen-Einzel und ein denkwürdiges Finale im Herren-Doppel – auch der zweite Teil der Clubmeisterschaften des TC Wathlingen hatte es in sich. „Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gab es packende und hochklassige Duelle. Auch in punkto Geselligkeit war es für alle ein schönes Wochenende, alle Teilnehmer und auch die Zuschauer dürften voll auf ihre Kosten gekommen sein“, resümierte TCW-Sportwart Andreas Ziegner zufrieden.

Im Damen-Einzel gab sich Favoritin Marion Kowalewski keine Blöße. Sowohl in der Vorrunde als auch in der Hauptrunde gewann sie alle ihre Spiele glatt in zwei Sätzen und triumphierte hochverdient. Die „Tapferkeitsmedaille“ verdienten sich hier Kathrin Ehrenberg und Birgit Könecke, die sich im Halbfinale ein packendes und hochdramatisches Match lieferten. Hier hatte Kathrin Ehrenberg nach rund zweieinhalb Stunden Spielzeit bei schwül-warmen Temperaturen mit 14:12 im Match-Tiebreak das glücklichere Ende für sich. Im zweiten Semifinale wehrte sich Birgit Bott gegen die spätere Clubmeisterin Marion Kowalewski nach Kräften, unterlag allerdings trotz guten Spiels.

Einen hervorragenden Eindruck hinterließen auch die beiden Debütantinnen Andrea Paul und Anna Moor, die sich bei ihren ersten Clubmeisterschaften mehr als achtbar aus der Affäre zogen. Im Finale der Trostrunde standen sich beide gegenüber, hier musste Anna Moor leider auf Grund einer Armverletzung aufgeben. „Kompliment an alle Damen, die sich der Herausforderung gestellt haben. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr noch mehr Frauen ihrem Beispiel folgen und wir dann ein etwas größeres Teilnehmerfeld haben werden“, erklärte Andreas Ziegner.

Hoch zufrieden war der er mit der Beteiligung im Herren-Doppel, das erneut nach dem speziellen TCW-System ausgetragen wurde. 21 Spieler hatten sich angemeldet, wurden nach Stärke in vier Kategorien eingestuft und schließlich einander in drei Runden (plus einem Spiel extra) so zugelost, dass jeder drei verschiedene Partner hatte und die Doppel-Paarungen relativ ausgeglichen waren. Jeder konnte Punkte sammeln, sodass sich eine Rangliste ergab, aus der sich wiederum die festen Duos für die Haupt- und Trostrunde rekrutierten. „Unser Modell findet großen Anklang, wir haben die Teilnehmerzahl erneut steigern können. Es gab viele Matches, die erst im dritten Satz entschieden wurden. Ein richtig schönes Turnier“, bilanzierte Andreas Ziegner.

Ein schönes Turnier mit – einmal mehr bei TCW-Clubmeisterschaften – einem denkwürdigen Finale, bei dem die vier Protagonisten gleich mit mehreren Widerständen zu kämpfen hatten. Im Endspiel legten Oliver Schreiber/Daniel Hergt gegen Andreas Ziegner/Stefan Barsch los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 5:0 – und gewannen Satz eins letztlich mit 6:2. Duplizität der Ereignisse dann im zweiten Durchgang. Andreas Ziegner/Stefan Barsch stellten mit ihrem offensiven Spiel die Defensivkünstler Oliver Schreiber/Daniel Hergt vor unlösbare Probleme, gingen mit 5:0 in Front – und konterten ebenfalls mit einem 6:2. Angesichts der dunklen Gewitterwolken und der erstmals an diesem Wochenende drohenden Regenfälle wurde der dritte Satz nicht ausgespielt, sondern im Match-Tiebreak entschieden.

Allerdings unter erschwerten Bedingungen. Denn es wurde nicht nur stockduster, sondern neben Blitz und Donnergrollen öffnete der Himmel nun auch seine Schleusen. Anfangs noch nicht so heftig. Die Zuschauer sahen einen dramatischen Tiebreak mit ständig wechselnden Führungen. Beim Stand von 9:9 wurden noch einmal die Seiten gewechselt – im Sprinttempo, da der immer stärker werdende Regen den Platz unter Wasser setzte. Jetzt entschied nur noch das Glück. Oliver Schreiber/Daniel Hergt trafen die klitschnassen Kugeln ein wenig besser – obwohl sie angesichts der Dunkelheit kaum noch wahrzunehmen waren. Mit 11:9 ging der Match-Tiebreak an die neuen Clubmeister, die zusammen mit ihren absolut gleichwertigen Kontrahenten direkt nach dem Matchball fluchtartig den Platz verließen und sich ins Klubhaus retteten. „Eigentlich müssten zwei Clubmeister-Titel im Herren-Doppel vergeben werden. Das war ein klassisches Unentschieden“, erkannte Daniel Hergt richtigerweise, höchstwahrscheinlich aber auch an die obligatorische Bierspende der Clubmeister denkend.

Im Trostrunden-Endspiel standen sich zuvor Manfred Fricke/Horst Schreiber sowie Werner Könecke/Carsten Hilse gegenüber. Auch hier erlebten die Zuschauer hochklassige Ballwechsel, am Ende behielten hier Manfred Fricke/Horst Schreiber mit 6:1, 7:5 die Oberhand. Im Finale einer kurzfristig veranstalteten Nebenrunde setzten sich Manfred Bläsig/Wolfgang Scholz gegen Klaus Köhler/Waldemar Moor durch. Vor allem die Leistung von Neu-Mitglied Waldemar Moor nach nur wenigen Trainerstunden war aller Ehren wert.

 

Bild 1 DE-Hauptrunde Halbfinale 1: Kathrin Ehrenberg (links) und Birgit Könecke lieferten sich im Halbfinale ein packendes Match über zweieinhalb Stunden.

Bild2  DE-Hauptrunde Halbfinale 2: Halbfinalistinnen unter sich: Birgit Bott (links) und die spätere Clubmeisterin Marion Kowalewski.

Bild 3 DE-Trostrunde: Andrea Paul (links) und Anna Moor bewährten sich bei ihren ersten Clubmeisterschaften gegen die etablierten Spielerinnen.

Bild 4 HD-Hauptrunde Endspiel: Daniel Hergt (vorne links) und Oliver Schreiber (vorne rechts) sowie Andreas Ziegner (hinten rechts) und Stefan Barsch lieferten sich ein denkwürdiges Finale im Herren-Doppel.

Bild 5 HD-Trostrunde Endspiel: Die Finalisten der Trostrunde im Herren-Doppel (von links): Manfred Fricke, Werner Könecke, Horst Schreiber und Carsten Hilse.

Bild 6 HD-Nebenrunde Endspiel: Die Finalisten der Nebenrunde im Herren-Doppel (von links): Manfred Bläsig, Wolfgang Scholz, Waldemar Moor und Klaus Köhler.

 01.09.2010

Oliver Schreiber und Uwe Bretz holen sich Meistertitel im Einzel

TCW-Clubmeisterschaften: Anke Hübeler/Almut Bläsig gewinnen im Damen-Doppel

Oliver Schreiber und Uwe Bretz im Einzel sowie Anke Hübeler/Almut Bläsig im Damen-Doppel heißen die ersten Sieger bei den dreiteiligen Clubmeisterschaften des TC Wathlingen. Das erste Wochenende der TCW-Vereinswettkämpfe war insgesamt geprägt von vielen packenden Duellen und auch ansehnlichem Tennis. „Wir können absolut zufrieden sein. Das Turnier lief reibungslos ab, die Mischung zwischen sportlichem Wettkampf und Spaß stimmte. Auch mit dem Wetter hatten wir größtenteils Glück“, resümierte TCW-Sportwart Andreas Ziegner.

Mit reichlich „Wasser von oben“ hatten nur die Herren-Einzel-Finalisten Oliver Schreiber und Stefan Barsch zu kämpfen. Mitte des ersten Satzes in diesem Endspiel, das den Abschluss der Veranstaltung bildete, setzte Nieselregen ein, der stetig zunahm. Die beiden hielten tapfer durch, auch wenn die Verhältnisse zum Schluss mehr als grenzwertig waren. Letztlich behielt Oliver Schreiber mit 6:3, 6:2 die Oberhand und wurde damit erneut Clubmeister. Im Halbfinale hatte er sich zuvor gegen Andreas Ziegner mit 7:5, 6:1 durchgesetzt. Noch enger ging es im anderen Semifinale zu. Björn Meißner, der seinem Ruf als „Favoritenschreck“ einmal mehr alle Ehre machte, stellte Stefan Barsch vor eine echte Geduldsprobe, die dieser knapp mit 1:6, 6:2, 6:4 meisterte. Pech hatte Defensiv-Spezialist Björn „Mister Slowhand“ Meißner hier, als ihm beim Stand von 4:5 und 40:40 im dritten Durchgang zum ersten Mal die Saite seines Stefan-Edberg-Originalschlägers aus den 80-er Jahren riss und so schnell keine neue „Wäscheleine“ mehr aufzutreiben war.

Immerhin durfte der sich mit dem Titel „Trostrundensieger-Besieger“ schmücken, da er im Viertelfinale doch etwas überraschend Vorjahresfinalist Steffen Jürgens in drei Sätzen ausgeschaltet hatte. Der musste auch im Halbfinale gegen Albert Koch hart fighten, setzte sich aber schließlich mit 7:5, 7:6 zu und entschied auch das Finale gegen Andreas Stolz, der in der Runde der letzten Vier Jens Ehrenberg bezwungen hatte, für sich.

Spannende und hochklassige Matches lieferten sich auch die „(G-)Oldies“ des Vereins. Im Herren-60-Einzel triumphierte Uwe Bretz in einem sehenswerten Endspiel mit 6:2, 6:4 gegen Manfred Fricke. Bereits in der Vorrunde hatten sich beide einen Kampf auf Biegen und Brechen geliefert, auch hier hatte Uwe Bretz im Match-Tiebreak das bessere Ende für sich. Bereits im Halbfinale musste Uwe Bretz an seine Grenzen gehen, um ebenfalls im Match-Tiebreak Klaus Köhler zu besiegen. Im anderen Semifinale gewann Manfred Fricke gegen Wolfgang Scholz. Die Trostrunde entschied Horst Schreiber durch einen Endspiel-Erfolg gegen Heino Drewes für sich.

Die Konkurrenz im Damen-Doppel wurde analog zum Herren-Doppel im Vorjahr in einem neuen Modus ausgespielt. Die einzelnen Spielerinnen wurden nach Stärke in Kategorien eingeteilt und einander so zugelost, dass einigermaßen ausgeglichene Paarungen entstanden. In der Vorrunde wurden die Partnerinnen jeweils gewechselt, in der Endrunde gab es dann feste Duos, die sich aus den erspielten Punkten in der Vorrunde ergaben. „Dieser Modus hat sich bei den Herren bewährt und fand auch bei den Damen großen Anklang. Sicherlich spielt hier auch der Glückfaktor eine Rolle, zumal viele Spielerinnen in etwa auf einem Niveau spielen. Aber letzlich geht es ja darum, dass alle Spaß haben und es interessante Matches gibt. Und das war der Fall“, erklärt Andreas Ziegner.

Am Ende hatten Anke Hübeler/Almut Bläsig die Nase vorn, die sich im Finale gegen Helga Ziegner/Sigrid Ziegler mit 6:1, 6:2 durchsetzten. Das Halbfinale hatten sie gegen Marion Kowalewski/Sieglinde Felchner gewonnen, im anderen Semifinale behielten Helga Ziegner/Sigrid Ziegler die Oberhand gegen Sylvia Gose-Marofka/Karin Simons.

Die Trostrunde ging an das Duo Kathrin Ehrenberg/Heike Stolz, die sich im Halbfinale im Match-Tiebreak des entscheidenden Satzes gegen Ute Meißner/Birgit Bott durchgesetzt hatten. Auf Rang zwei landeten die beiden „Newcomer“ Andrea Paul/Anna Paul, die bei sich bei ihrem Debüt mehr als achtbar aus der Affäre zogen.

 Bild 1 HE-Hauptrunde: Die Halbfinalisten im Herren-Einzel (von links): Björn Meißner, Oliver Schreiber, Stefan Barsch und Andreas Ziegner.

Bild 2 HE-Trostrunde: Die Trostrunden-Finalisten im Herren-Einzel (von links): Steffen Jürgens und Andreas Stolz.

Bild 3 HE60-Hauptrunde: Die Finalisten im Herren-60-Einzel (von links): Manfred Fricke und Uwe Bretz.

Bild 4 HE60-Trostrunde: Die Trostrunden-Finalisten im Herren-60-Einzel (von links): Heino Drewes und Horst Schreiber.

Bild 5 DD-Hauptrunde: Die Finalistinnen im Damen-Doppel (von links): Almut Bläsig, Anke Hübeler, Sigrid Ziegler und Helga Ziegner.

Bild 6 DD-Trostrunde: Die Trostrunden-Finalistinnen im Damen-Doppel (von links): Andrea Paul, Anna Moor, Heike Stolz und Kathrin Ehrenberg.